Warum Zentrale Staubsauganlagen?
Staubsaugen ist eine Arbeit, die meist mühevoll ist, außerdem entsteht durch das Aufwirbeln von Feinstaub eine gesundheitsgefährdende schlechte Raumluft. Anstatt schwere Geräte herumtragen zu müssen, empfiehlt sich der Einbau eines zentralen Staubsaugsystems.  Geeignet ist es für jedes Haus und jede Wohnung, sowohl für Altbau als auch für Neubau. Vorteile beim Zentralstaubsauger: Mit einem leichten, handlichen 7-10 Meter langen Saugschlauch kommt man mühelos selbst in schwer erreichbare Ecken. Beim Stiegensaugen erweist sich der lange Schlauch als sehr praktisch, außerdem ist das Arbeiten auf der Stiege weniger gefährlich.
Der Zentralstaubsauger ist nicht hörbar. Weil die gefilterte Abluft nicht wieder in den Raum geblasen wird, sondern über eine separate Leitung ins Freie gelangt, entsteht beim Saugen keinerlei Geruchs- oder Staubbelastung.
 Das System
Das Zentralstaubsaugsystem ist ein fest montiertes Rohrleitungssystem, bei dem ein sehr starkes Gerät im Keller oder Abstellraum für die Saugleistung sorgt.
Eine Rohrleitung führt vom fix montierten Zentralgerät in jede Etage des Hauses, ein anderes Rohr führt die gefilterte Abluft direkt ins Freie. An zentral gelegenen Stellen der Stockwerke gibt es Auslässe in Form vom Saugsteckdosen.
Diese Dosen sollten stets in Symmetrie zu Steckdosen und Schaltern, meist neben der Türe, montiert werden. Ähnlich wie bei einer elektrischen Steckdose kann nun bei der Saugdose eingesteckt werden, jedoch kein Kabel, sondern ein Saugschlauch.
Durch einen Doppelschalter am Handgriff kann das System ein- und ausgeschaltet werden. Eine im Küchensockel eingebaute "saugende Kehrschaufel" lässt auf Knopfdruck den hingekehrten Schmutz verschwinden.
Die Installation
Die Saugleitung wird aus einem 50-mm-Spezialrohr erstellt, für den Anschluss des Zentralgeräts benötigt man eine 230-Volt-Steckdose, für die 24-Volt-Steuerleitung wird ein Kabel von Dose zu Dose mitverlegt.
Beim Einbau in Neubauten werden die Rohrleitungen gemeinsam mit den übrigen Leitungen unter Putz bzw. unter dem Fußboden verlegt. Beim nachträglichen Einbau in bestehende Objekte gibt es vielfache Möglichkeiten, oftmals ist dies sehr einfach. Die Installation der Rohrleitung kann hinter Einbaumöbeln, hinter Verblendungen oder sogar in ungenutzten Kaminen erfolgen.
Für den Einbau eines solchen Systems benötigt der Fachmann beim durchschnittlichen Einfamilienhaus ca. 1 Tag. Bei Neubauten können bereits in der Planungsphase Vorkehrungen getroffen werden, die den späteren Einbau um vieles vereinfachen.
Quelle: http://www.buw.at
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